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©  Maria-Luisa Sommer  


Blutegeltherapie

Die Anwendung von Blutegeln zu heilenden Zwecken ist eine der ältesten Heilmethoden und erlebt in der heutigen Zeit sowohl in der Alternativmedizin, als auch in der Schulmedizin eine Renaissance.

Die Wirkung ergibt sich durch eine Verbindung durch Wirkstoffabgabe beim Biss und dem Aderlass.
Das Speichelsekret des Blutegels ist ein Komplex aus Enzymen (Saliva), das beim Saugen von Blut in die Gefäße des Behandelten abgegeben wird.
Es wirkt immunstimulierend, gerinnungshemmend, entzündungshemmend und schmerzstillend, wobei sich die Fließeigenschaften des Blutes wesentlich verbessert.
Durch die Verbesserung der Qualität des Blutes ergibt sich eine beträchtliche Indikationsbreite, insbesondere für die Gefäße.
Durch die Verbesserung der Fließeigenschaft von Lymphe und Blut kommt es rasch zu einer Schmerzlinderung bei rheumatischen Erkrankungen, vor allem Arthrose, die häufig über mehrere Monate bestehen bleibt. Deshalb eignet sich die Behandlung mit Blutegeln besonders bei chronischen Schmerzpatienten.

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor der Behandlung:
Überprüfung des Hämoglobin-Wertes durch ein Blutbild, das nicht älter ist als 2 Monate; mind. 3 Tage vor der Behandlung keine blutgerinnungshemmenden Medikamente, Enzyme, hochdosiertes Fischöl oder Vit-C-Infusionen mehr. Fortsetzung 2 Tage nach der Behandlung wieder möglich.

Tag der Behandlung:
Dauer ca. 2 Stunden, aus organisatorischen Gründen, auch für evtl Nachversorgung am besten morgens.
Anzahl der Blutegel richtet sich nach der betroffenen Körperstelle, nach dem Alter des Patienten, dessen Ernährungszustand, dem Krankheitsbild und der Größe der Blutegel, aber niemals mehr als 10. Bei Kindern darf pro Lebensjahr höchstens 1 Blutegel angesetzt werden.
Die gesunden und saugwilligen kleinen "Ärzte" werden an die Stelle, an der sie saugen sollen, angesetzt. Rhythmische Saugbewegungen zeigen dann an, dass der eigentliche Saugakt beginnt. Wenn sich der Egel vollgesaugt hat, löst er sich von selbst ab, das kann von 30 - 90 min. dauern. Der Blutegel sollte niemals gewaltsam entfernt werden, da sich sonst die Wunde infizieren kann. Statt dessen kann der Saugakt durch behutsames Lösen des hinteren Saugnapfes unterbrochen werden.

Die Bisswunde wird nach dem Abfallen des Egels mit einer sterilen Kompresse abgedeckt.
!! Die Nachblutung kann 12-24 Stunden andauern, danach für weitere 48 Stunden die Wunde mit einem Pflaster abdecken (kein Duschen, Baden oder Waschen der Bissstelle). Es kann ein sehr starker Juckreiz entstehen, ein Aufkratzen der Wunde ist aufgrund einer Infektionsgefahr unbedingt zu vermeiden! Deshalb besser eine juckreizstillende Salbe oder Gel auftragen. Die Krusten fallen nach ca. 1 Woche von selbst ab, auch dann muss die Wunde noch mit einem Pflaster z. B. vor reibender Kleidung geschützt werden.

Anwendungsgebiete:       
Chronische Schmerzen Neuralgien Rheuma Arthrose (Schmerzen) Hämorrhoiden Arteriosklerose Herpes Zoster* (Gürtelrose) Tinnitus Wirbelsäulensyndrom Nebenhöhlenentzündungen Adnexitis* (Entzündung der Eierstöcke und Eileiter) Gallenblasenentzündung* Phlebitis* (Venenentzündung) Depressionen Hypertonie (Bluthochdruck) Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse) Apoplexie* (Schlaganfall) Angina pectoris* Varikosis (Krampfadern) Thrombosen* Thrombophlebitis* (Venenentzündung mit Ausbildung einer Thrombose )

*Abklärung schulmedizinische Behandlung


Liebe geht durch den Magen...

 

 
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