Was genau passiert genau bei einem Bandscheibenvorfall?

Bei einem Bandscheibenvorfall, med. Begriff Diskusprolaps, reißt der zähe Faserknorpel der Bandscheibe. Der gallertige Kern, der vorher als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln diente, tritt dabei in den Wirbelkanal hinein. Drücken Teile des zerissenen Gallertkerns auf einen Rückenmarksnerv, leidet der Betroffene unter sehr starken Rückenschmerzen, die meist bis in Arme und Beine ausstrahlen. Kribbeln, Taubheit und gar Lähmungen können hinzukommen.
Ein Bandscheibenvorfall lässt sich meist alternativ behandeln. Bei Lähmungserscheinungen ist allerdings eine schnellstmögliche OP angesagt.
Im Akutfall empfehle ich eine Mischung aus Ruhe und Gesprächen, Akupunktur, sanftem Schröpfen und Breuss Massage. Das was gut tut. Nicht alles, was einem gesagt wird, was zu tun ist oder was schon immer so gemacht wurde, ist am Ende das Beste!
Ich war selbst betroffen.
Es ist wichtig, erstmal den Druck rauszunehmen, im wahrsten Sinne des Wortes, denn meistens spielen psychische Belastungen die größte Rolle. Dazu kommen dann noch die starken Nervenschmerzen. Der Betroffene wird komplett ausgebremst, sozusagen lahmgelegt ;-). Es beginnt eine herausfordernde, aber zu meisternde Zeit!

 

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