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Schmerzen

Schmerztherapie


Schmerzen aus Sicht der modernen Medizin:

Die Forschung hat gezeigt, dass Schmerzsignale über spezifische Nervenzellen (Rezeptoren) in Haut und Geweben weitergeleitet werden. Diese Rezeptoren reagieren auf Verletzungen, Entzündungsreize oder Gewebeschädigungen mit elektrischen und chemischen Veränderungen, die vom Rezeptor über sensorische Neurone (sinneswahrnehmende Nervenzellen) an das Rückenmark und dann über Interneurone (zwischenschaltende Nervenzellen) im Rückenmark an das Gehirn weitergegeben und dort als Schmerz interpretiert werden.

Schmerzen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat eine jahrtausende alte Geschichte und gründet auf einer tiefgründigen und umfassenden Quelle von Wissen. Derzeit wird die TCM auch außerhalb Chinas immer bekannter und stellt uns heute ein einzigartiges System zur Verfügung, das eine breite Basis für die Behandlung zahlreicher Krankheiten liefert, wobei sie sich vor allem für die Therapie unterschiedlichster Schmerzsyndrome eignet. Unabhängig von der Ursache sind Schmerzen, besonders chronische Schmerzen, der Ausdruck einer physischen Schädigung. Sie schränken den Handlungsspielraum im täglichen Leben ein und führen so zu Funktionseinbußen. Dabei handelt es sich um die natürliche Reaktion des Körpers, mit der er den Menschen vor möglichen oder weiteren Gewebeschäden schützt, indem er als Warnsignal die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass gewisse Störungen vorliegen. Diese Schmerzen führen zur Abnahme der Lebensqualität in psychologischer, soziologischer und physiologischer Hinsicht. Unabhängig von der auslösenden Ursache lässt sich beobachten, dass Gefühle wie Frustration, Ärger, Wut und Angst die Schmerzen intensiver erscheinen lassen.

Schmerzen aus Sicht der TCM greifen auf einen anderen Denkansatz zurück:
Schmerzzustände sind generell auf eine Blockade im Qi- und Xue (Blut) -Fluss zurückzuführen. Im Körper wird von einem Gleichgewicht zwischen Yin und Yang und zwischen Qi und Blut ausgegangen. Qi und Blut strömen in klar definierten Leitbahnen oder Meridianen durch den Körper. Steht nicht ausreichend Qi oder Blut zur Verfügung (Leere oder Mangelzustand) oder kommt es in einem bestimmten Bereich zu Blockierungen, liegt ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang vor und es kommt zur Erkrankung und zu Schmerzen.

Werden mit Kräutertherapie, Akupunktur und/oder anderen energetischen Behandlungsmethoden wie Schröpfbehandlungen die Ursachen für diese Störung behoben, werden in der Folge auch die Beschwerden nachlassen. In der TCM wird also davon ausgegangen, dass die Akupunkturpunkte energetisch mit spezifischen Organen und Körperstrukturen gekoppelt sind. Durch Akupunktur der Punkte auf den Leitbahnen bei Schmerzzuständen wird die Qi- und Blut-Zirkulation aktiviert und das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang hergestellt. Die Behandlung lässt sich gut mit Moxibustion (Erwärmen der Akupunkturpunkte mit Beifußkraut) und Punktmassagen kombinieren.

 

schmerzfrei


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