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Akupunktur

ist eine fernöstliche, naturphilosophische Therapiemethode, die der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstammt.
Der Therapeut beobachtet die Zusammenhänge zwischen der Natur und dem kranken Menschen. Er sammelt Zeichen und Symptome. Betrachtet Körper, Psyche, Verhalten oder Vorlieben und Abneigungen.
Durch das Nadeln spezifischer Punkte kann der gestörte Energiefluss, durch den Krankheiten und Schmerzen entstehen wieder hergestellt oder verbessert werden. Dies gilt allerdings nur für gestörte Körperfunktionen. Zerstörtes kann die Akupunktur nicht reparieren. Da aber zerstörte Strukturen wiederum gestörte Funktionen verursachen, kann hier die Akupunktur doch regulierend eingreifen.

Akupunktur kann z. B. bei einer Arthrose mit Knorpelschädigungen den Verlust des Knorpels nicht rückgängig machen, aber die damit verbundenen Schmerzen an Muskeln, Sehnen, Bändern und im Bereich der Gelenkkapsel deutlich verringern. Durch abschwellendes, besser durchblutetes Gewebe, wird das Gelenk beweglicher, der Schmerz lässt nach und das Gelenk wird besser trainierbar.

Die Weltgesundheitsorganisation hat 2003 eine Indikationsliste für Akupunktur veröffentlicht u.a.:

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
    (z.B. Tennisellbogen, Rheumatische Beschwerden, Rückenschmerzen,
    HWS-, Schulter-, Knie- oder Hüftprobleme, Sportverletzungen, Traumen)
  • Erkrankungen des Atmungssystems (etwa akute Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Gastrointestinale Störungen (etwa chronische Magengeschwüre)
  • Schlafstörungen
  • Bronchialasthma
  • Neurologische Störungen
  • Als anerkannte Indikation für eine Akupunkturbehandlung gelten auch chronische Schmerzen, wenn kein körperlicher Befund vorliegt.

    Man kann sagen, dass die Akupunktur schon fast standardmäßig bei chronischen Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen (z.B. Arthrose) eingesetzt wird.

Die Akupunkturbehandlung

acupuncture treatment

acupuncture neck

Die dünnen Akupunkturnadeln werden je nach Krankheitsbild und Konstitution des Patienten an genau ausgewählten Punkten gesetzt. Die Stichtiefe richtet sich nach den anatomischen Gegebenheiten.
Die anschließende Drehung, Auf- und Abbewegung der Nadel (Manipulation) löst beim Patient ein dumpfes Ziehen oder auch elektrisierendes Kribbeln entlang des Meridians aus, das sogenannte De Qi-Gefühl. Mit dem Auftreten des Nadelgefühls weiß der Therapeut, dass der Patient auf die Behandlung ansprechen wird. Die Nadeln werden meist 20-30 Minuten liegen gelassen. Oft werden einzelne Nadeln nachstimuliert.
Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur, auch schon bei der ersten Behandlung, als wohltuend, entspannend und erstaunlich schnell wirksam.

Wie oft wird behandelt?

Die Behandlungsfrequenz ist je nach Krankhheitsbild und Tharapieziel unterschiedlich. Bei akuten Erkrankungen ca. 2-3 x die Woche, bis die Symptome abklingen. Bei chronischen Beschwerden 1-2 x die Woche, allerdings haben sich chronische Beschwerden über Jahre entwickelt, es wäre falsch anzunehmen, dass die Beschwerden innerhalb von Tagen verschwinden. Man kann von einer Behandlungsdauer von 6 - 15 Sitzungen ausgehen.
Danach erfolgt eine Behandlungspause.

Oft kombinierte Behandlungsverfahren, die zusammen mit der Akupunktur oder auch getrennt durchgeführt werden kann, sind die Moxibustion und das Schröpfen.

Moxibustion

Auch Moxa-Therapie oder Moxen genannt. Bezeichnet das Abbrennen von Beifußkraut über speziellen Akupunkturpunkten. Moxibustion wird hauptsächlich bei chronischen Krankheiten eingesetzt.

 


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